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Ein Weg ohne Rückkehr
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Es ist nun einige Jahre her, als ein Arbeitskollege morgens im Büro erschien und mitteilte, dass seine Mutter gestern Abend verstorben sei. Sie war kerngesund und voller Lebensmut. Sie hatte die Idee zu einem Abendspaziergang, von dem sie nicht wieder kam.
Anstatt der Mutter erschien ein Polizist an der Haustüre, der die Nachricht von ihrem Tod überbrachte. Ein Autofahrer hatte sie in der einbrechenden Dunkelheit übersehen und bei der Kollision tödlich verletzt. Diese Schilderung bewegte alle Kollegen im Büro sehr und war auch ein Grund für die nachfolgenden Zeilen.
Sicherlich sind Ihnen viele der hier nachfolgend aufgeführten Dinge bekannt, aber im Straßenverkehr geraten sie in der Routine des Tagesablaufes oder aus Zeitdruck gelegentlich in Vergessenheit . . . .
Landstrassen verfügen im Gegensatz zu Wegen innerhalb von Ortschaften und Städten nur in Ausnahmefällen über eine Beleuchtung und abgetrennte Fuß und/oder Radwege. Die Geschwindigkeit ist 70km/h oder höher und dadurch sind Unfallfolgen oft schwerer als in der Stadt.

Der Mehrzweckstreifen an Landstrassen wird oft von Fahrzeugen genutzt, um anderen Fahrzeugen einen Überholvorgang zu erleichtern. Diese gut gemeinte Geste kann bei unübersichtlichen Straßenverläufen und Dunkelheit extrem gefährlich sein...

...wenn Fußgänger oder Zweiradfahrer diesen Steifen ebenfalls nutzen. Oft wenden Fußgänger dem Verkehr (anders als hier abgebildet) den Rücken zu und haben somit keine Chance in einer Notsituation z.B. in den Grünstreifen auszuweichen.

Auf diesem Seitenstreifen auf einer Bundesstraße steht (rechts im Bild "als Schatten" erkennbar) ein unbeleuchteter PKW .

Sehr unauffällig ist der Radfahrer in seiner dunklen Kleidung am linken Fahrbahnrand.
Warum steigt die Unfallgefahr und die Schwere der Verletzungen in der Dunkelheit?
Bei Nacht und schlechten Lichtverhältnissen nimmt die Sehleistung des menschlichen Auges drastisch ab. Da 90% der Informationen vom Auge aufgenommen wird und in der Dunkelheit die entscheidenden Informationen fehlen, wird die Sichtweite falsch eingeschätzt und auch die Geschwindigkeit nicht immer angepasst. Damit steigt die Unfallgefahr und Verletzungsschwere drastisch an, die im Verhältnis zum nächtlichen Verkehrsaufkommen überproportional hoch sind.



Die Reflektoren in den Leitpfosten am Straßenrand täuschen eine Sichtweite vor, die real zum Erkennen von Hindernissen auf der Fahrbahn nicht zur Verfügung steht. Nicht selten werden bei Dunkelheit auf Landstraßen und Autobahnen Geschwindigkeiten von 100km/h oder darüber gefahren, obwohl die Sichtweite für diese Geschwindigkeit nicht ausreicht,.

Wann immer es die Verkehrslage erlaubt sollte das Fernlicht genutzt werden, um die bestmögliche Ausleuchtung des Fahrbahnraumes zu erhalten.

Die geringe Fernsicht in der Nacht führt nicht nur zu Unfällen mit anderen Personen - häufig sind es auch Tiere die vom Licht geblendet auf der Strasse stehen bleiben oder plötzlich die Fahrbahn überqueren. Abblenden, bremsen, hupen sind dann die richtigen Maßnahmen um das Schlimmste zu vermeiden.
Beachten Sie::
Die Kollision mit einem Tier ist oft unkritischer als mit einem massiven Straßenbaum im Falle eines Ausweichmanövers.

In den Innenstädten wirken eine Vielzahl von Lichtquellen auf die Verkehrteilnehmer. Licht und Schatten, sowie beispielsweise auch blendendes Gegenlicht fordern Höchstleitung von den Augen und der Konzentration (auf das Wesentliche) von allen Beteiligten Personen im Verkehrsgeschehen.
Die Mischung aus Personen in dunkler Kleidung,
Radfahrer ohne Licht,
abgelenkte, unaufmerksame Fahrzeugführer,
Lenker von Fahrzeugen mit defekter Beleuchtungseinrichtung,
...
...
...
gedankenlose Menschen,
die sich keine Vorstellungen über die Gefahren bei Dunkelheit machen ,
führen jedes Jahr zu
menschlichen Tragödien bei und nach Unfällen.
Als Fußgänger unterwegs
(Jogger, Spaziergänger, "Disco-Heimkehrer", Hunde-Gassigeher, Schüler... )


.. bewahrt auch bei unwegsamen oder verschmutzten Wegen vor einem Sturz.
Bewegungen „ziehen“ die Aufmerksamkeit stärker auf sich als „stehende Kulissen“. Der Fernseher in Bistro’ s ist hierfür ein typisches Beispiel. Dies ist bei Radfahrern und Fußgängern nicht anders. Sie können diese Erkenntnis nutzen, in dem Sie eine mitgeführte Taschenlampe nicht ruhig in der Hand halten, sondern diese pendeln lassen. Falls Sie als Fußgänger kleine LED – Lampen mitführen, so ist eine Blinkfunktion hierbei zur Erhöhung der Aufmerksamkeit von Vorteil. Zusätzliches Reflexmaterial an Armen oder Beinen fällt gut auf, weil dieser Körperbereich bei Fußgängern und Radfahrern stark in Bewegung ist.

Diese LED - Leuchte passt in jede Jacken- oder Hosentasche und wiegt mit Batterien (handelsübliche AAA-Typen - 2 Stück) keine 100g. Nicht jede Jacke wird gerne mit reflektierenden Applikationen versehen und diese Lampe ist kompakt und schnell einsatzbereit. Im Gegensatz zu Reflektoren "agiert" dieses Licht, es wird bereits sichtbar bevor andere Lichtquellen auf die Person fallen. Die Betriebsart "Blinklicht" fällt hier besser auf als Dauerlicht.

Die Wirkung von Warnwesten ist nicht von Energiequellen abhängig. Zusätzlich zu den Reflexstreifen fallen die Leuchtfarben gelb und orange gut in den Dämmerungsstunden auf.

Hier entlädt der Fahrer PKW bei einem Autotransporter. Nicht nur in der Dunkelheit, auch bei diesem "Schmuddelwetter" wäre eine Warnkleidung ein Sicherheitspluspunkt.
Falls Sie den Fahrer nicht entdeckt haben: Er steht links neben dem Fahrzeug, etwa auf der halben Länge des Lastzuges.

Nur die Personen vor der beleuchteten Werbetafel werden an dieser Bushaltestelle erkennbar.
Radfahrer
Die Beleuchtung bei Fahrrädern wird im Regelfall durch Muskelkraft "gespeist".

Wie schlecht sie als unbeleuchteter Radfahrer im Rückspiegel
eines PKW zu erkennen sind verdeutlicht dieses Bild.
Ausfälle bei der Fahrradbeleuchtung sind oft anzutreffen. Defekte Leuchtmittel, der durchrutschende Dynamo, schadhafte Leitungen oder auch der zusätzliche Kraftaufwand für die Stromerzeugung beim Radfahrer sind Auslöser für „Dunkelfahrten“.
Zusätzliche preisgünstige, durch Akku oder Batterie gespeiste Front- und Hecklampen schaffen hier aktiv Sicherheit.
Vielleicht sollte diesen Radfahrern gelegentlich ein großer Spiegel gegenübergestellt werden, damit sie selber sehen wie schlecht sie erkennbar sind?

Die Benutzung des Radhelmes wird von den Radfahrern ganz unterschiedlich bewertet. Im Gegensatz zur Beleuchtung und Anbauteilen am Fahrrad zählt der Helm zur Bekleidung.
Da der Kopf der höchste Punkt des Radfahrers ist, wird er auch weiter gesehen als z. B. die Rückstrahler an den Pedalen oder dass Rücklicht...

... wenn am Helm eine zusätzliche Lampe angebracht würde. Neben der hier dargestellt, die nur zum Zwecke der Lichtdemonstration montiert wurde, gibt es kleine Lampen auf dem Markt, die sich in die hinteren Lüftungskanäle des Helmes einbringen lassen. Dies Lampen wurden speziell für diesen Zweck geschaffen.
Mit dem Hund unterwegs ...
Für Hunde gibt es Halsbänder mit Blinkfunktion. Diese sind für den Besitzer neben dem Tier gut sichtbar – nicht jedoch für Verkehrsteilnehmer, die sich von hinten oder vorne nähern, da das Fell die Leuchten verdeckt. Eine äußerst effektive Methode zur Erhöhung der Erkennbarkeit ist Reflexmaterial, dass wie ein Schlauch über die Leine gezogen wird, da diese im Regelfall quer zwischen Halter und Tier pendelt. Das erforderliche Reflexmaterial gibt es in Kurzwarengeschäften oder wird von einer Warnweste abgetrennt, die kostengünstig im Handel angeboten wird.
Ein Pluspunkt an Sicherheit bei Pannen

Neben dem Personenschutz können Warnwesten auch hervorragend eingesetzt werden um z.B. Krafträder auf dem Standstreifen besser erkennbar zu machen, wenn die Warnblinkanlage / Lichtanlage ausgefallen ist.

Unter der Sitzbank oder in einem Staufach bei einem Krad findet sich oft noch eine Ecke für eine Warnweste, die dann bei einer Panne den Fahrer besser erkennbar macht als ein schwarzer Lederkombi.
Achtung:
Warnweste, Warnlampen oder auch Reflexmaterial sind keine Garantie, dass andere Verkehrsteilnehmer Sie immer frühzeitig genug erkennen. Sie verbessern Ihre Erkennbarkeit - Sie garantieren jedoch keinen Schutz!
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