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  Rundumkennleuchten:  Die direkte Absicherung an der

Arbeits- oder Einsatzstelle hat schnell Grenzen erreicht.

 

 

 


 

Warnwirkung nach hinten verdeckt:

Dieses LKW Pannendienstfahrzeug ist

niedriger als der dahinter stehende LKW.

Für den nachfolgenden Verkehr ist der Gelblicht-Balken

auf dem Fahrzeugdach nicht sichtbar. Auf zusätzliche

Warnlampen hinter dem LKW wurde hier leider verzichtet.

 

Hier wird an Modellen dargestellt, was vom Blaulicht an Polizeifahrzeugen für den nachfolgenden Verkehr  sichtbar ist.

 

Anmerkung: Als Modellfahrzeuge standen nur Polizeifahrzeuge zur Verfügung. Selbstverständlich hätten hier auch Fahrzeuge von Pannendienst, Autobahnmeisterei, Feuerwehr, THW, Kommunen, Baustellenfahrzeuge, .... dargestellt werden können.

 

Dies trifft natürlich auch für andere Fahrzeuge mit gleichen baulichen Abmessungen zu.

 

Ansicht von hinten                                                     Draufsicht

gestrichelte blaue Linie - - - - - - - - unmittelbare Warnwirkung bei PKW

gepunktete blaue Linie ................. unmittelbare Warnwirkung bei Bus / Van

 

Auf Abschleppwagen werden die Leuchten oft beim Verladen von Lieferwagen, Bus oder Van abgedeckt. Die Warnung des nachfolgenden Verkehrs ist damit nicht mehr gewährleistet.

Der Fahrer im grünen LKW folgt mit geringem Abstand, für Ihn ist nicht erkennbar, ...

...dass der Sattelzug von einem Berge-Schlepper gezogen wird.

Die eingeschalteten Rundumleuchten  sind nach hinten verdeckt.

 


Warnleuchten auf Fahrzeugen

können von Gefahrenstellen ablenken

Wenn bei Unfällen mehrere Fahrzeuge beteiligt sind, die an unterschiedlichen Orte stehen (z.B. Standstreifen und linke Fahrspur) wird die Aufmerksamkeit des nachfolgenden Verkehrs auf die Rundumkennleuchten gelenkt und damit ggf. das nur mit Warnblinklicht beleuchtete Unfallfahrzeug übersehen.

Ähnliche Effekte gibt es bei der Wartung von Baustellen. Das Fahrzeug vom Absperrservice parkt im Bild an der rechten Fahrbahnseite. Der Straßenwärter hat die Fahrbahn überquert und steht links zwischen den Warnbaken. Nachfolgende Fahrzeuge erkennen das Fahrzeug gut und übersehen leicht die Person am linken Fahrbahnrand.

 


Warnwirkung nach hinten begrenzt:

 

Das Polizeifahrzeug stand hinter dem Pannen-LKW auf dem Beschleunigungsstreifen eines Autobahnkreuzes. Das Blaulicht wäre in diesem Bild nicht verdeckt, war jedoch nicht in Betrieb.

 

Das Fahrzeug des Grünflächenamtes steht im Kreisverkehr. Es behindert den Verkehr und eine ausreichende Warnwirkung wird durch die großen Plakatwände dahinter beeinträchtigt. Das Faltsignal im Kreisverkehr lässt keine frühzeitige Warnung des nachfolgenden Verkehrs zu. Drei weitere Zufahrtstraßen  haben keine Hinweisschilder auf die Gefahrenstelle.

Bessere Lösung für diese Arbeitsstelle:

Nach dem Abladen der Werkzeuge das Fahrzeug außerhalb des Kreisverkehrs parken. Falls eine Verkehrsbeeinträchtigung durch die Arbeiten auftritt, sollten entsprechende Gefahrenzeichen nach STVO in geeignetem Abstand bei jeder Zufahrtstraße aufgestellt werden.

 


So schön überschaubar ist eine Straße extrem selten und...

...abhängig von

kann sich die frühzeitige Erkennbarkeit von Arbeits-, Pannen- und Unfallstellen schnell ändern.

 

 

Ist vor diesen Fahrzeugen eine Gefahrenstelle?

Dies hat eine höhere Gefahr für alle beteiligten Verkehrsteilnehmer ( nachfolgende Fahrzeuge und Personen an der Gefahren-/ Arbeitsstelle) zur Folge, falls auf zusätzliche Warnschilder, Lampen, ... verzichtet wird.

An diesem Modell wird deutlich, dass die Warnwirkung von Rundumleuchten stark begrenzt ist.

Die gelben Linien zeigen das Sichtfeld des LKW Fahrers hinter dem Sattelschlepper.

Die blauen Linien veranschaulichen die Lichtabstrahlung der Rundumleuchten.

Nur in geraden Linien tritt ein Sichteffekt oder eine Signal- / Warnwirkung ein!

Bei hohem Verkehrsaufkommen und bei einem großen Anteil von LKW im Verkehrsfluss besteht somit ohne Vorwarnung durch weitere Lampen, Schilder, .... eine hohe Gefahr an der Einsatz-, Arbeits- oder Pannenstelle.

 

zusätzliche Gefahr bei Pannen oder Unfallstelle im Bereich der Autobahnausfahrt

( oder auch Kraftfahrtstrasse / gut ausgebaute Strecke)

Das rote Pannenfahrzeug (A) steht kurz vor der Abbiegung der Ausfahrt.

Das Polizeifahrzeug (B), es könnte auch bei anderen Fällen ein Pannendienst sein, steht dahinter und sichert mit der Rundumleuchte ab.

Der LKW (C) konnte ebenso wie hier das grüne Fahrzeug (D) bei der Einfahrt auf den Verzögerungsstreifen der Ausfahrt nicht erkennen, das sich hier ein Hindernis befindet. Aufgrund der Fahrsteifenblockierung muss der  Fahrer des LKW (D) evtl. bis zum Stillstand abbremsen und dann eine Lücke im Verkehr nutzen, um das Hindernis zu umfahren.

An der gestrichelten Linie bei Fahrzeug (D( wird sichtbar, dass ein Erkennen der Rundumleuchte (blau gestrichelt symbolisiert) nicht möglich ist

 

Wenn der Fahrer des grünen PKW neben dem roten LKW auf der Verzögerungsspur steht, hat er das im Bild dargestellte Sichtfeld. Am Tag bleiben Rundumleuchten von Fahrzeug (B) unsichtbar. In der Nacht wird sich an den Wänden der Fahrzeuge oder der Randbepflanzung etwas Licht "spiegeln".

Durch die Aufstellung von Leitkegeln kann der Teilbereich der Ausfahrt gesperrt und damit die Unfallgefahr  reduziert werden.

In dieser Skizze ist der Straßenverlauf kurvig dargestellt, jedoch tritt auch bei geraden Straßenabschnitten dieses Problem auf.


Anbringung von Rundumleuchten (z.B. mit Magnetfuß)

Die starke Signalwirkung des rotierenden Lichtkegels bei Rundumleuchten wird erheblich reduziert, wenn die waagerechte Anbringung nicht beachtet wird.

Optimale Anbringung


Beispiele vom Straßenrand:

 

Dieses Gelblicht mit Magnetfuß sollte zusätzlichen Schutz am Rand der Landstrasse geben. Bei der Anbringung wurde übersehen, dass der hintere Fahrzeugaufbau das Fahrerhaus überragt.

 

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Bei Bauarbeiten auf dem Seitenstreifen der Autobahn befand sich dieses Fahrzeug. Von hinten sind die Warnblinkleuchten erkennbar.

Die normalerweise weiter nach hinten sichtbaren Gelblichter auf dem Fahrzeugdach sind nur von vorne erkennbar. Die offen stehende Werkzeugkiste auf der Ladefläche des Fahrzeuges verdeckt die Lampen nach hinten.

Durch das Herunterklappen zum Be- und Entladen würden hier noch zusätzlich die Warnblinker abgedeckt.

Eine Warnung durch Blinker oder Rundumkennleuchten  wäre in diesem Fall nach hinten komplett unwirksam.

 


Unterschiede in der Lampentechnik: Halogen, Blitz oder LED

Halogentechnik:

Blitztechnik:

LED-Technik

Neue Technologien haben nicht nur Vorteile: Lichtausbreitung Halogen- und Blitzlampen

      

Warnleuchte mit Halogen- und Blitztechnik

Bei der Leuchte mit Halogentechnik wird das Licht durch einen sich drehenden Reflektor gebündelt. Die Lichtintensität nimmt nicht so stark mit der Entfernung ab, wie dies bei der Blitzleuchte zu beobachten ist.

An unübersichtlichen Straßenabschnitten (hier an einem Modell dargestellt) werden die Vorteile der rotierenden Lichtkegel aus Halogenleuchten erkennbar:

Die roten Bausteine sind als Randbebauung oder Bepflanzung eingesetzt.

Das Halogenlicht trifft mit hoher Lichtintensität auf die Randbepflanzung auf, wo es diese im blauen Licht leuchten lässt.


Led - Lampentechnik als Ersatz für Halogen und Xenon-Blitz?

Bei neuen Einsatzfahrzeugen ist die LED-Technik auch als Warnleuchte auf den Fahrzeugdächern  anzutreffen. Diese Lampen wirken aus der Nähe oder bei Nacht betrachtet recht hell,

 

doch beim Annähern an Gefahren- und Unfallstellen  bei Tag - aus einigen hundert Metern Distanz betrachtet - ist die Warnwirkung nicht mit den anderen Lichtsystemen vergleichbar.

Absicherung eines Verkehrsunfalls im Berufsverkehr mit LED Technik.

Erkennen Sie das Blaulicht?

Durch einen Mausklick auf das Bild wird das Blaulicht markiert.

Es wäre wünschenswert, das der Gesetzgeber hier im Hinblick auf eine bestmögliche  Eigensicherung der Personen  an der Gefahrenstelle auf die beste Technik, die sich über lange Jahre bewährt hat zurückgreift: Halogen und / oder  Xenon-Blitz für die Warnlampen auf dem Fahrzeugdach.